Einfachwirkende Flügelzellenpumpen werden aufgrund ihrer gleichmäßigen Förderleistung und ihres stabilen Betriebs häufig in Hydrauliksystemen mit mittlerem Druck eingesetzt.
Das Verständnis ihres Funktionsprinzips trägt zur Optimierung des Systemdesigns und der Wartung bei.
Eine einfachwirkende Flügelzellenpumpe ist eine Art Verdrängerpumpe, die:
• Verwendet einen Rotor, der exzentrisch in einem Nockenring montiert ist
• Enthält mehrere Schiebeflügel, die in Rotorschlitzen installiert sind
• Erzeugt einen Saug- und einen Ausstoßzyklus pro Umdrehung
Es wird häufig in Werkzeugmaschinen, Spritzgussmaschinen und industriellen Hydraulikstationen verwendet.
Wenn sich die Welle dreht:
• Der Rotor dreht sich
• Flügel gleiten aufgrund der Zentrifugalkraft und des hydraulischen Drucks nach außen
• Flügel halten Kontakt mit der Innenfläche des Nockenrings
Dadurch entstehen dichte Kammern zwischen benachbarten Flügeln.
Wenn sich der Rotor in Richtung des größeren Hohlraumbereichs dreht:
• Das Volumen zwischen den Flügeln nimmt zu
• Der Druck in der Kammer nimmt ab
• Hydrauliköl wird durch den Einlassanschluss angesaugt
Damit ist die Saugphase abgeschlossen.
Während sich die Drehung in Richtung des kleineren Hohlraumbereichs fortsetzt:
• Kammervolumen nimmt ab
• Öl wird komprimiert
• Unter Druck stehendes Öl tritt durch die Auslassöffnung aus
Damit ist ein Arbeitszyklus abgeschlossen.
Bei einer einfachwirkenden Flügelzellenpumpe findet dieser Vorgang einmal pro Umdrehung statt.